Gütesicherung in der Praxis
Messverfahren:
Probe wird auf Wanddicke und Außendurchmesser gemessen.
Bestimmung des Schmelzindexes:
Bei einer Prüftemperatur von 190°C werden 3g des zu prüfenden Granulats in dem Prüfzylinder mit einem Gewicht von 21,6 kg zusammengedrückt.
Bestimmung der Dichte des Materials:
Die Materialproben-Ergebnisse der Schmelzindexprüfung werden zunächst in der Luft, dann in einer Prüfflüssigkeit (Ethanol-Wasser-Gemisch) gewogen.
Herstellung eines Mikrotomschnittes:
Von dem zu prüfenden Rohrstück wird ein Mikrotomschnitt von 20 µm Dicke abgenommen. Bei 100facher Vergrößerung werden nun die Haftvermittler und die Sperrschicht vermessen sowie auf Fehlstellen untersucht.
Prüfen der Längenänderung nach Wärmebehandlung:
Die Rohre werden in einem Umluft-Wärmeschrank bei einer Temperatur von 120°C eine Stunde erwärmt.Die Längenveränderung kann an Hand der angebrachten Meßmarken ermittelt werden. Max 3% Schrumpfung sind zulässig.
Zeitstandinnendruckprüfung in Luft:
Die Prüflinge werden mit Wasser gefüllt und verschlossen. Der Prüfdruck wird nach der Wanddicke und dem Außendurchmesser der Rohre ermittelt.
Messwerterfassung bei der wärmetechnische Prüfung an einer Flächenheizung.
